Sonntag, 6. August 2017

[Rezension] No 9677 oder wie mein Vater an 5 Kinder von 6 Frauen kam - Natasha Friend




Preis: 17,00€
Einband: Hardcover
Seiten: 336
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: Juli 2017
Verlag: Magellan
Rezensionsexemplar?: ja

Inhalt

Wer braucht schon einen Vater? Sie sicher nicht, davon ist Hollis fest überzeugt – bis ihr Halbbruder Milo in ihr Leben tritt. Denn er will ihren gemeinsamen Vater finden und braucht Hollis’ Hilfe. Aber warum sollte sie bei so einer Schnapsidee mitmachen? Immerhin kennt sie Milo kaum, mal ganz zu schweigen von dem „Vater“, der sie in einem Reagenzglas gezeugt hat. Einem Mann, dessen Namen sie nicht einmal weiß. Und das ist auch verdammt gut so.
Richtig abgefahren aber wird es, als Milo herausfindet, dass sie nicht die einzigen Kinder von Samenspender No. 9677 sind. Widerwillig lässt sich Hollis auf die Spurensuche ein – und stellt fest: Familie ist das, was man daraus macht. 

Meine Meinung

Dieses Buch wurde mit vom Verlag überraschend zugeschickt und ich muss gestehen, dass ich selber nicht unbedingt danach gegriffen hätte. Das ganze schien nicht wirklich in mein Beuteschema zu passen und die Protagonisten waren mir zu jung. Tja, zum Glück wurde ich mit dem Buch überrascht, denn es hat mir letztendlich wirklich gut gefallen.

Dabei ist es nicht so, dass alles einfach nur toll war. Am Anfang hatte ich echte Einstiegsschwierigkeiten. Die Situation muss erst erklärt werden, und auch mit den Protagonisten Milo und Hollis muss man erst einmal warm werden, und so ging es eher langsam durch das erste Drittel des Buchs. Man muss wissen, dass Milo und Hollis 15 und 14 Jahre alt sind, das heißt PUBERTÄT (*gruselig). Was wiederum bedeutet, dass die beiden natürlich nicht immer nur perfekte kleine Sonnenscheinchen sind. Da musste ich am Anfang erstmal reinkommen, aber im Laufe der Geschichte fand ich es dann immer besser, dass das realistisch dargestellt wurde und Milo und Hollis nicht immer perfekt und ausgeglichen waren.

Als ich dann doch in die Geschichte reingekommen bin, hat sie mir auch richtig gut gefallen. Ich mochte es sehr, dass der Fokus auf das Thema Familie gerichtet wurde. Und das auf eine (für die Prämisse) ziemlich realistische Art und Weise. Ich habe nicht an dem Verlauf der Geschichte gezweifelt, es gab kein übertriebenes "Alles ist perfekt"-Ende oder ein Charakter, der sich komisch verhalten hat, damit die Geschichte eine gewisse Richtung einschlagen kann. Alle Einzelteile sind irgendwie an die richtige Stelle gefallen und haben eine wirklich schöne Geschichte mit einer tollen Botschaft ergeben. So konnte ich das Buch mit einem richtig guten Gefühl zuklappen, denn am Ende hat die Autorin die Geschichte auf die, meiner Meinung nach, bestmögliche Art zu Ende gebracht. Und das muss man ja auch erstmal schaffen. 

Mein Fazit zu diesem Buch ist, dass es mich definitiv überrascht hat. Es hatte mehr Tiefe als erwartet, die Autorin hat sich Mühe gegeben und eine schöne Botschaft vermittelt und die letzte Hälfte des Buchs hat mir richtig Freude gemacht. Außerdem ist das Cover wirklich schön, das kommt auf dem Computer-Bildschirm nicht mal richtig rüber. Aber das ist ja kein richtiges Kriterium, oder?:D

Fazit

Trotz Einstiegsschwierigkeiten hat mich "No 9677" positiv überrascht und mir am Ende sogar richtig gut gefallen. Es wird eine schöne Botschaft vermittert und nichts wird zu sehr verkitscht oder zurechtgebogen. 

Kommentare:

  1. Das Buch ist auf meiner Wunschliste :D ich finde das Cover unglaublich schön.
    Das du den Einstieg ins Buch nicht so gefunden hast, ist natürlich schade, aber es konnte dich ja noch überraschen :) solche Bücher hatte ich in letzter Zeit auch häufiger.

    lg Sally
    http://like-jackandsallysbooks.blogspot.de/

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    1. Ohja, das Cover ist der Hammer! Die Geschichte kann da auch echt ganz gut mithalten:) Und eigentlich ist es auch ganz cool, wenn Bücher beim lesen immer besser werden. Hoffentlich gefällt dir das Buch auch, wenn du es mal liest:)
      Liebe Grüße
      Julia

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