Sonntag, 16. April 2017

[Rezension] Phase Null - James Dashner




Preis: 19,99€
Einband: Hardcover
Seiten: 440
Reihe?: Teil 5 von 5
Erscheinungsdatum: November 2016
Verlag: Chicken House
Rezensionsexemplar?: nein

Inhalt

Sie sind die Auserwählten. Dazu erkoren, eine Welt zu retten, die längst verloren scheint. Sie sind die Zukunft der Menschheit und ihre einzige Hoffnung. Das glauben sie zumindest. Denn noch ahnen sie nichts von geheimen Allianzen, schockierenden Geheimnissen und unverzeihlichen Lügen.
Sie wissen nur, dass sie von ANGST auf die erste Phase des Experiments vorbereitet werden.
Das macht die Auserwählten zu Freunden – und damit beginnt der Verrat an Thomas.

Meine Meinung

Das war wirklich kein Buch für mich! Und das ist so schade, denn die „Maze Runner“-Trilogie konnte mich richtig begeistern. Aber dieses Prequel? Nein, danke!

Die Geschichte fällt genau in die Prequel-Sparte, bei der man am Ende ganz genau weiß, wo man rauskommt. Wer die Trilogie gelesen hat, weiß ganz einfach, was hier am Ende passieren wird, und so kam zumindest bei mir keinerlei Spannung auf. Es wurde zwar versucht, eine Handlung mit verschiedenen Wendungen aufzubauen, aber man weiß ganz einfach, wie es den Charakteren am Ende ergehen wird. Daran ist ja nicht zu rütteln.

Mein Eindruck war leider, dass diese Geschichte in dem Umfang nicht von Anfang an so feststand, sondern vielleicht dazugedichtet wurde, nachdem die Trilogie so erfolgreich war. Natürlich ist das nur eine Vermutung, mir kam es nur einfach so vor. Denn man kriegt ja auch nicht so wirklich eine richtige, zusammenhängende Geschichte, wenn man das Buch liest. Es ist mehr ein Bericht über Thomas leben in der ANGST-Zentrale, und man macht sehr oft Zeitsprünge von mehreren Monaten oder sogar Jahren. Erst im letzten Drittel des Buches entwickelt sich eine richtige Handlung, aber wie gesagt weiß man ja dann schon sehr genau, wie das enden wird. 

Was mir tatsächlich gut gefallen hat, war, dass es ein Wiedersehen mit all den tollen Charakteren gab. Newt, Minho, Alby und all die anderen Lichter sind wieder mit dabei, und wenn die mal in einem Kapitel vorkamen hat mir das Lesen gleich wieder mehr Spaß gemacht. Leider war unser Protagonist Thomas dafür alles andere als toll. In dem Buch wird sehr oft betont, wie intelligent er und Teresa doch sind, aber davon kriegt man nun wirklich nichts mit. Thomas verhält sich so oft einfach dumm, dass man seinen Status bei ANGST wirklich nicht nachvollziehen kann. Ich hatte leider das Gefühl, dass Thomas wohl dumme Entscheidungen treffen musste, denn sonst hätte das Gesamtbild keinen Sinn mehr gemacht. Sonst hätte dieses Prequel vielleicht nicht so nahtlos in die eigentliche Trilogie übergeführt. Falls das aber so sein sollte, dann stellt sich ja die Frage, ob so ein Prequel wirklich so viel Sinn macht.

Fazit

„Phase Null“ war einfach kein Buch für mich. Es hat mir nicht wirklich neue Informationen gebracht und es kam auch keine Spannung auf. Große Fans der „Maze Runner“-Trilogie können sich hier aber trotzdem auf ein Wiedersehen mit den Charakteren freuen.

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