Sonntag, 18. Februar 2018

[Rezension] Unconventional - Maggie Harcourt




Preis: 7,99€
Einband: Taschenbuch
Seiten: 464
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: Februar 2017
Verlag: Usborne
Rezensionsexemplar?: nein

Inhalt

Lexi Angelo has grown up helping her dad with his events business. She likes to stay behind the scenes, planning and organizing...until author Aidan Green - messy haired and annoyingly arrogant - arrives unannounced at the first event of the year. Then Lexi's life is thrown into disarray.
In a flurry of late-night conversations, mixed messages and butterflies, Lexi discovers that some things can't be planned. Things like falling in love...

Meine Meinung

Da ich meine Freizeit am liebsten auf Conventions verbringe, klang dieses Buch nach genau dem richtigen für mich. Dementsprechend hatte ich natürlich ganz schön hohe Erwartungen, und vielleicht war genau das mein Fehler, denn das Buch konnte bei mir nicht so richtig punkten. Es gab einige Dinge, die mir gut gefallen haben - aber auch viele, die ich schlecht fand.

Ich hatte mich so auf den ganzen Fandom- und Convention-Aspekt der Geschichte gefreut, aber ein wenig wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht. Die Protagonistin Lexi hilft beim Ausrichten von Conventions, und das heißt für den Leser, dass man ganz viele Listen und Organisationsstress bekommt, aber nicht so wirklich viel Fandom oder eben Erlebnisse auf einer Convention. Das fand ich etwas enttäuschend, andererseits war es aber auch mal interessant, sich mit dieser Seite von solchen Veranstaltungen zu beschäftigen. Die zu organisieren muss echt der pure Stress sein!

Am meisten gestört hat mich an der Geschichte, dass ich bei den Emotionen nicht so richtig mitgehen konnte, es hat mich nicht berührt. Vor allem das ganze Liebes-Drama konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen und es hat sich angefühlt, als ob die Geschichte dadurch nur gestreckt werden würde. Gefühlt hat sich die Protagonistin die meisten ihrer Probleme einfach nur selbst eingeredet, und sowas wird irgendwann eben einfach nervig.

Was mir wiederum gut gefallen hat war die Darstellung von Freundschaften. Zwar konnten die mich auch nicht immer berühren, aber ich fand es toll wie sich in dem Buch Freunde füreinander eingesetzt haben und dass eben nicht einfach ein Love Interest daherkommt und die Protagonistin ihre Freunde sofort vergisst. Ich mochte es auch, dass die Beziehung zwischen Lexi und ihren Eltern ein sehr zentraler Punkt in der Geschichte war und relativ ausführlich behandelt wurde, das hat ihrem Charakter dann doch nochmal Tiefe gegeben.

Insgesamt fand ich das Buch einfach ganz okay, nicht wirklich mehr und auch nicht weniger. Es war ganz nett, ein paar Lesestunden in Lexis Welt zu verbringen, und ich habe mich auch unterhalten gefühlt, aber ich denke, in diesem Sub-Genre (also YA-Fandom-Geschichten) gibt es ein paar bessere Vertreter, die ich eher empfehlen könnte.

Fazit

"Unconventional" hat mich nach meinen hohen Erwartungen an das Buch ein wenig enttäuscht zurückgelassen, insgesamt fand ich es aber in Ordnung. Es ist durchaus klischeehaft und die Liebes-Probleme sind an den Haaren herbeigezogen, aber die Darstellung von Freundschaften und Eltern-Kind-Beziehungen fand ich gelungen und auch der Einblick hinter die Kulissen von Conventions ist durchaus interessant.
 

Sonntag, 4. Februar 2018

[Rezension] Talking as fast as I can - Lauren Graham





Preis: ~9€
Einband: Taschenbuch
Seiten: 240
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: November 2016
Verlag: Ballantine Books
Rezensionsexemplar?: nein


Inhalt

In this collection of personal essays, the beloved star of Gilmore Girls and Parenthood reveals stories about life, love, and working as a woman in Hollywood—along with behind-the-scenes dispatches from the set of the new Gilmore Girls, where she plays the fast-talking Lorelai Gilmore once again.
*Quelle*

Meine Meinung

Letztes Jahr habe ich endlich mit „Gilmore Girls“ angefangen und dann auch die gesamte Serie geguckt (die schon ziemlich süchtig macht). Mein Lieblingscharakter war von Anfang an Lorelai und auch die Schauspielerin, die sie verkörpert, Lauren Graham, fand ich sehr sympathisch. Da ist ihr Buch mit autobiographischen Essays natürlich sofort auf die Wunschliste gewandert, und jetzt habe ich endlich dazu gegriffen.

Nach dem Lesen ist mir Lauren Graham noch sympathischer. Es ist fast schon schwer zu glauben, dass Lorelei Gilmore das Buch nicht geschrieben hat, manchmal klingt das Ganze so unheimlich nach ihr. Es ist sehr witzig und hat durchaus Tempo und es fühlt sich wirklich an, als ob man von einer Freundin lesen würde.

Lauren Graham erzählt von ihren Anfängen als Schauspielerin, vom Leben in Hollywood voller Fashion und Diät-Vorschriften und von vielem anderen, und besonders viel erzählt sie über Gilmore Girls. Ich habe unheimlich viel neues erfahren und fand das alles auch wirklich interessant. So ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich besonders für Fans.

Wie das in so einem Buch voller Essays eben so ist gefallen einem manche besser als andere. Mache Kapitel waren einfach ein bisschen witziger/spannender/interessanter. Mich konnte aber jeder Text irgendwie unterhalten.

Ich habe nicht wirklich viel Negatives über das Buch zu berichten, man kriegt hier so ziemlich genau das, was man erwartet, und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Nur manchmal verliert man komplett den roten Faden, weil die Autorin gerne mal abschweift. Aber am Ende eines Textes ergibt alles dann doch wieder Sinn, manchmal muss man nur ein wenig Geduld haben.

Fazit

„Talking as fast as I can“ hat mir wirklich gut gefallen. Die Texte sind sympathisch und unterhaltsam und man kriegt spannende Einblicke hinter die Kulissen.

Sonntag, 21. Januar 2018

[Rezension] Landline - Rainbow Rowell




Preis: ~ 9€
Einband: Taschenbuch
Seiten: 356
Reihe?: Einzelband
Erscheinungsdatum: März 2015
Verlag: Orion
Rezensionsexemplar?: nein

Inhalt

As far as time machines go, a magic telephone is pretty useless.
TV writer Georgie McCool can’t actually visit the past; all she can do is call it, and hope it picks up. And hope he picks up -- because once Georgie realizes she has a magic phone that calls into the past, all she wants is make things right with her husband, Neal.
Maybe she can fix the things in their past that seem unfixable in the present. Maybe this stupid phone is giving her a chance to start over. . .  Does Georgie want to start over?
*Quelle*

Meine Meinung

Ich liebe Rainbow Rowells Bücher. Nachdem sie mit „Fangirl“ und „Carry on“ endgültig zu einer meiner Lieblingsautorinnen geworden ist, wollte ich auch ihre anderen Bücher lesen. Irgendwann war dann eben auch „Landline“ dran.

Und man merkt so sehr, von welcher Autorin dieses Buch kommt. Viele der Qualitäten, die man aus ihren anderen Büchern kennt, findet man auch hier. Die witzigen und natürlichen Dialoge, Charaktere über die man mehr erfahren möchte und ein wunderbar lockerer Schreibstil. Dann ist das Buch aber auch wieder anders. Es ist zum Beispiel kein Jugendbuch. Die Charaktere sind in ihren 30ern, die Protagonistin Georgie ist bereits verheiratet und hat Kinder. Es gibt mit dem magischen Telefon, mit dem man die Vergangenheit erreicht, auch ein übernatürliches Element (das viele Fragen aufwirft). Es fühlt sich definitiv anders an als einen ihrer Contemporary YA-Romane zu lesen.

Was an „Landline“ auffällt ist die sehr knappe Handlung. Es passiert wirklich nicht viel, es ist eher so, dass wir uns im Super-Zoom Georgies Gefühlsleben ansehen. Und das geht drunter und drüber (wenn man ein magisches Telefon entdeckt auch durchaus verständlich). Zwischendurch war ich fast etwas genervt von Georgies überschwänglichen Gefühlen, aber ich konnte es auch gut nachvollziehen. Es hat Sinn gemacht.

Und insgesamt hat mir hier das Lesen auch einfach Spaß gemacht. Ich mag diese gewisse Quirkiness, die die Autorin immer in ihre Geschichten bringt, und die Charaktere und die (Liebes-)Geschichte sind auch wirklich toll. Und es gibt soo viele Flashbacks! Man erfährt mehr und mehr über den Anfang der Beziehung zwischen Georgie und ihrem Mann, und diese Abschnitte haben mir sehr gefallen (ich habe zugegebenermaßen viel für Flashbacks übrig). Auch die gesamte Plotline über die Beziehung zwischen Georgie und ihrem besten Freund war toll.

Und wer „Fangirl“ mochte, der darf sich in „Landline“ auf eine wundervolle Cameo freuen (ich hab mich SEHR gefreut).

Fazit

Ja, „Landline“ hat nur wenig Handlung, aber mich hat es trotzdem sehr gut unterhalten. Die Dialoge waren toll, die Flashbacks spannend, und ein magisches Telefon schafft es einfach, Interesse zu wecken.

Sonntag, 7. Januar 2018

Lesejahr und Lesehighlights 2017

Ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Start in das neue Jahr. Mein Jahr ist wieder einmal mit einer ganzen Reihe von Vorsätzen gestartet, ich bin gespannt, wie das alles laufen wird. Aber erst einmal will ich auf mein Lesejahr 2017 zurückblicken und auch auf jeden Fall noch meine Highlights vorstellen!

Laut goodreads habe ich in dem Jahr ganze 58 Bücher gelesen, womit ich extrem zufrieden bin. Eigentlich hatte ich mir nur 40 Bücher vorgenommen, das hat also viel besser geklappt als erwartet. Besonders gefreut hat es mich, dass ich auch einfach richtig viel Spaß am Lesen hatte. Ich hoffe, ich kann mir das erhalten. Für 2018 nehme ich mir vor, 35 Bücher zu lesen und hoffe, dass dann auch mehr dickere Bücher dabei sind.

Für 2017 hatte ich mir vorgenommen, mehr englische Bücher zu lesen, und das war ein voller Erfolg. 2016 waren es noch 8 englische Bücher, 2017 dann schon 26, das kann sehr gerne so weitergehen. Es macht mir auch viel Spaß, auf englisch zu lesen, und mir gefällt der Gedanke, Bücher von englisch-sprachigen Autoren genauso zu lesen, wie sie sie aufgeschrieben haben.

Was den SuB betrifft bin ich auch sehr zufrieden. In das Jahr gestartet bin ich mit 43 SuB-Büchern, am Ende des Jahres waren es dann 26. Ein bisschen kleiner darf der SuB gerne noch werden, aber eigentlich bin ich schon ganz froh mit ihm.

Jetzt möchte ich noch meine Jahreshighlights vorstellen. Ich bin die Bücher durchgegangen, die ich 2017 gelesen habe, und 12 sind dabei herausgestochen. Bei denen liegt es mir am Herzen, sie nochmal eins Rampenlicht zu rücken. Sie sind diesmal sogar sortiert von super Büchern am Anfang bis zu supersupersuper Büchern am Ende (meine absoluten Highlights kommen also zum Schluss).

Nachdem im letzten Jahr "Nur drei Worte" von Becky Albertalli ein absolutes Highlight war, konnte mich auch ihr zweites Buch "The upside of unrequited" sehr überzeugen. Es ist eines von diesen süß-fluffigen Büchern, die einfach Spaß machen, mit tollem Humor und tollen Charakteren.

"Charlie and the chocolate factory" kannte ich vorher nur als Film, aber das Buch hat mich wirklich begeistert. Es ist eine tolles Kinderbuch, bis zum Rand voll mit kreativen Ideen.

Dieses Jahr hat mich wohl kein Buch so sehr gefesselt wie "Tote Mädchen lügen nicht". Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und auch emotional hat es mich extrem mitgenommen. Es ist sicher kein Buch für Leute, denen es gerade nicht gut geht, denn es kann einen schon ganz schön runterziehen, aber mich hat es fasziniert.

Dieses Jahr habe auch ich endlich "Aristoteles und Dante" gelesen und es war wirklich so gut wie von gefühlt jedem immer behauptet wird. Sehr atmosphärisch, wundervoll geschrieben und die Charakterentwicklung ist mir unheimlich positiv im Gedächtnis geblieben.

Ich war dieses Jahr mal wieder überrascht, dass Rick Riordan mich noch immer überzeugen kann. "Die Abenteuer des Apollo 1" ist ein toller Reihenauftakt der es sehr gut schafft, neue Ideen zu präsentieren und das alles doch noch mit den ganzen anderen Rick Riordan-Büchern zu verbinden. Ich hatte echt viel Spaß beim Lesen!

"All my friends are superheroes" war eine richtige Überraschung. Ich bin auf goodreads über das Buch gestolpert, habe es mir gebraucht gekauft und direkt gelesen und war einfach nur begeistert. Es sind nur so 100 Seiten, aber in diesen paar Seiten ist so viel Kreativität und Humor, ich bin richtig froh dass ich dieses kleine Buch für mich entdeckt habe. 

"Geekerella" ist ein Buch, das ist ganz eindeutig unterschätzt habe. Ich dachte, es ist vielleicht ganz süß, aber es konnte so viel mehr als nur süß sein. Es ist eine tolle und kreative Cinderella-Adaption, ein tolle Darstellung von Fandom-Kultur, es nimmt sich selbst nicht zu ernst und wird beim Lesen von Kapitel zu Kapitel besser. Vor allem ist es mir einfach noch sehr lange in Erinnerung geblieben.

Jetzt bin ich schon in meinen Top 5, und da dürfen die Raven Boys auf keinen Fall fehlen. Die Raven Cycle-Reihe von Maggie Stiefvater gehört definitiv zu meinen Lieblings-Reihen und "Wo das Dunkel schläft" war ein würdiger Abschluss. Ich vermisse die Charaktere jetzt schon!

Dieses Buch habe ich erst vor Kurzem gelesen und es hat mein Herz im Sturm erobert. Die Geschichte des Weihnachtsmanns, wundervoll geschrieben und illustriert und ein Buch, zu dem ich ganz sicher noch öfter mal greifen werde.

Gleich zu Beginn des Jahres habe ich "A Monster calls" (zu deutsch "Sieben Minuten nach Mitternacht") gelesen und danach kam nur noch wenig, was mich genauso sehr begeistern konnte wie dieses Buch. Es wird eine unheimlich bewegende Geschichte erzählt, die mich zu Tränen rühren konnte und mir auch so einige Weisheiten mit auf den Weg geben konnte. Definitiv ein neues Lieblingsbuch!

Oh man, "Carry on", wie sehr du mich dieses Jahr eingenommen hast! Ich habe viel Zeit damit verbracht, auch nur über dieses Buch nachzudenken. Und ich liebe wirklich alles daran! Die Hommage an "Harry Potter", die spannende Geschichte, der Schreibstil, die Charaktere und ihre Beziehungen (!), einfach alles! Ich freue mich schon unheimlich, dieses Buch noch viele Male zu lesen.

Ich hätte nicht erwartet, dass "Carry on" noch überholt wird, aber dann kam "Turtles all the way down". Und eigentlich sollte ich nicht überrascht sein, immerhin ist es von John Green (von dem ich alles gelesen und alles davon geliebt habe). Oh man, dieses Buch. Ich weiß, dass es teilweise sehr gemischt von Lesern bewertet wird, aber ich habe nichts Schlechtes über dieses Buch zu sagen. Ich habe mich noch nie so sehr von einem Buch verstanden gefühlt, die Leseerfahrung war einfach eine ganz besondere für mich. 

Was waren eure absoluten Lesehighlights 2017?^.^

Samstag, 30. Dezember 2017

[Rezension] Ein Junge namens Weihnacht - Matt Haig




Preis: 18,00€
Einband: Hardcover
Seiten: 272
Reihe?: Teil 1 von 3
Erscheinungsdatum: Oktober 2016
Verlag: dtv
Rezensionsexemplar?: ja


Inhalt

Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird – das verrät dieses Buch.

Meine Meinung

Ich hatte dieses Jahr zur Weihnachtszeit mal wieder richtig Lust, ein weihnachtliches Buch zu lesen. Nicht nur ein Buch, das im Winter spielt, sondern ein richtiges Weihnachtsbuch. Und als ich immer mehr Gutes über die Weihnachtsbücher von Matt Haig gehört habe, musste ich einfach zu "Ein Junge namens Weihnacht" greifen. Matt Haig hat immerhin eines meiner Lieblingsbücher ("Ich und die Menschen") geschrieben, da waren Erwartungen und Vorfreude groß. Und das Buch konnte mich auch auf ganzer Linie überzeugen.

Es erzählt, wie ein Junge aus Finnland zum Weihnachtsmann wurde. Praktisch wie die Origin-Geschichte bei Superhelden, nur eben für den Weihnachtsmann. Das ist etwas, worüber ich mir noch nie Gedanken gemacht habe, und ich wusste auch nicht dass ich es überhaupt wissen möchte, aber beim Lesen habe ich gemerkt, dass mich das Ganze sogar sehr interessiert. Denn es ist auf eine unheimlich charmante Art und Weise erzählt und erklärt nicht nur die Entstehung des Weihnachtsmanns, sondern auch die Herkunft von ganz vielen Weihnachtstraditionen (wie etwa warum gerade Socken mit Geschenken befüllt werden). Viele Aspekte (Weihnachtsaspekte) werden hier ganz wundervoll verknüpft.

Mir hat besonders gefallen, dass das Buch so viele tolle Sachen geboten hat: Einen schönen Schreibstil, eine interessante Geschichte, Charaktere, über die man mehr erfahren möchte, eine tolle und herzerwärmende Botschaft und wunderschöne Illustrationen. Die Illustrationen haben es mir wirklich besonders angetan. Sie sind wundervoll gestaltet und ergänzen die Geschichte wirklich perfekt! Manchmal haben sie mich ein bisschen an die Stop-Motion Filme von Tim Burton erinnert, ich mochte den Stil einfach sehr gerne.

Es ist vielleicht ein bisschen schwierig, die Zielgruppe für dieses Buch festzulegen. Ich würde eigentlich spontan sagen, dass es für jeden geeignet ist. Aber es wird zwischendrin auch sehr düster und traurig und ist für die ganz Kleinen dann vielleicht doch noch nicht genau das Richtige. Etwas ältere Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene werden damit aber einen riesen Spaß haben können. Mich persönlich hat das Buch sehr berührt, konnte mich zum Lachen aber auch zum Nachdenken bringen. Und ich war (positiv) überrascht, darin auch ein paar subtile Kommentare zu Politik (zu Wichtelpolitik, aber trotzdem!) und zu Themen wie "mental health" zu finden (oder ich interpretiere da jetzt einfach schrecklich viel hinein). Sowas ist aber sehr dezent, im Vordergrund steht eben die Geschichte vom Weihnachtsmann.

Fazit

Mit "Ein Junge namens Weihnacht" liefert Matt Haig eine Weihnachtsgeschichte, die Spaß macht und berührt und jüngeren wie älteren Lesern gefallen kann. Ich persönlich bin sehr begeistert!